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 Betreff des Beitrags: Kapitel 1: Soryl allein
BeitragVerfasst: 21. Mai 2003, 15:32 
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Eben noch in einer dunklen Höhle, fliegst Du durch den dunklen Raum. Es ist jedoch keine schwarze endlose Weite, sondern Du erkennst filigrane SilberfÀden, die den Raumdurch ziehen, sich hier und dort treffen, Knoten bilden, sich verzweigen und teilweise eine Art Gewebe bilden. Du selbst Bist eine kleine leuchtende blaue Kugel und kannst Dich frei bewegen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitel 1: Soryl allein
BeitragVerfasst: 22. Mai 2003, 09:12 
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Sind diese FĂ€den um mich herum oder sind die mehr so All-mĂ€ĂŸig in weiter ferne wie Sterne?

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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitel 1: Soryl allein
BeitragVerfasst: 22. Mai 2003, 15:11 
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Die FÀden engen Dich nicht ein. Sie sind in erreichbarer Entfernung um dich herum. Genauer fliegst Du schon die ganze Zeit zwischen ihnen hindurch. Manche von ihnen reagieren auf Deinen Vorbeiflug sogar. Sie wehen trÀge auseinander, oder werden von Dir angezogen. Es ist also immer Bewegung in ihnen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitel 1: Soryl allein
BeitragVerfasst: 22. Mai 2003, 15:56 
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Passiert sonst noch irgendwas? Ist außer den FĂ€den noch irgendwo was interessantes?

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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitel 1: Soryl allein
BeitragVerfasst: 22. Mai 2003, 16:01 
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Nein, außer den FĂ€den gibt es hier nichts. Naja, Dich gibt es noch. Doch versuch doch ma was ĂŒber die FĂ€den herauszubekommen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitel 1: Soryl allein
BeitragVerfasst: 23. Mai 2003, 06:48 
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Hatte ich auch vor!
Also: Kann Soryl die FĂ€den anfassen... mist, ich hab ja keine HĂ€nde, richtig?
Dann fliegt die blaue Kugel halt mal gegen einen der FĂ€den gegen!

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23. Mai 2003, 07:30 
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Du versuchst es mit mehreren FĂ€den und manche weichen Dir aus, etwa wie gleichgepolte Magneten, andere kleben regelrecht an Dir, und Du musst schon etwas energischer fliegen, um wieder von ihnen loszukommen.

Bei den weiteren erkundungen der FĂ€den bekommst Du langsam den Eindruck, dass sie zu einer grĂ¶ĂŸeren geordneten Struktur gehören. Einer Art Röhre oder so. Im Verglaich zu Dir aber so riesig, dass Du es bisher noch nicht bemerkt hattest.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitel 1: Soryl allein
BeitragVerfasst: 23. Mai 2003, 07:39 
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Sind die FÀden eigentlich nur so im Raum oder hÀngen sie von irgendetwas herunter oder sowas?

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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitel 1: Soryl allein
BeitragVerfasst: 23. Mai 2003, 08:21 
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Dein Blick reicht etwa 100 Meter weit. Davor und dahinter siehst Du nur noch Nebel. Die FĂ€den verlaufen fĂŒr Dich von einem Horizont zum anderen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitel 1: Soryl allein
BeitragVerfasst: 23. Mai 2003, 08:39 
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Ich schwebe dann einfach mal richtung Horizont los.

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 26. Mai 2003, 12:31 
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Du fliegst in eine Richtung und kannst nach geraumer Zeit erkenne, dass sie die FÀden um Dich herum in eine ander flechten, wie am Boden eines Korbes und dass dahinter keine FÀden mehr in den schwarzen Weiten verlaufen. Sie bilden hier quasi den Abschluss des langen "Tunnels" / der "Röhre" was auch immer.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitel 1: Soryl allein
BeitragVerfasst: 27. Mai 2003, 13:45 
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Ich fliege mal aus diesem Geflecht heraus in die Dunkelheit bis ich von außen genau erkenne kann was das fĂŒr ne Röhre sein soll.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitel 1: Soryl allein
BeitragVerfasst: 27. Mai 2003, 13:51 
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Du entfernst Dich von dem Konstrukt, bis Du es von aussen sehen kannst. Da Du nur diese etwa 100 Schritt weit siehst, bist Du Dir nicht wirklich sicher, aber Du wĂŒrdest sagen: die FĂ€den bilden ein Rohr oder Stab. Du musst dich hier gerade an einem Ende befinden, denn die FĂ€den, die sonst eher die WĂ€nde bilden, laufen hier zusammen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitel 1: Soryl allein
BeitragVerfasst: 28. Mai 2003, 20:02 
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Ist das Ende eher rundlich oder hört es Abrupt auf?
Aus was fĂŒr einem Material (im grĂ¶ĂŸeren Sinne) ist dieser Stab eigentlich?
Kann ich einschÀtzen wie lang dieser Stab ungefÀhr ist?

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 31. Mai 2003, 22:03 
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Das Material ist silbrig, fĂ€dig und gleicht Spinnenweben. Der Stab ist in Deiner subjektiven Betrachtung etwa 15 Nanoklicks Flugzeit lang. Was immer das fĂŒr eine Zeit ist. Um dies zu ermitteln, fliegst Du einfach zur anderen Seite, dabei merkst Du, dass Du sehr schnell fliegen kannst, wenn Du willst. einzig bemerkenswert ist, dass die andere Seite nicht in so ein stumpfes Ende mĂŒndet, sondern zu einer gezackten Spitze Ă€hnlich .... ja doch wirklich! So Ă€hnlich, wie der Stab, den Du gerade gefunden hast. Auf ein mal spĂŒrst Du jedoch, wie ein Vibrieren durch den Raum geht. Zuerst ist es ein donnerndes Pochen, dann erkennst Du am Horizont einen Riss, der grelles Licht in die angenehme Dunkelheit Deines Raumes fallen lĂ€sst. Lange skalpellartige, schwarz metallische Dornen oder Klingen dringen durch das Loch ein und versuchen es zu erweitern. Das reißende GerĂ€usch, das dies begleitet, klingt schrecklich in Deinen Ohren. Der Nebel scheint auch durch dieses Loch abgesaugt zu werden. Nach und nach spĂŒrst Auch Du den Mahlstrom. Du merkst, dass diese Welt aus Licht und SilberfĂ€den einen Eindringling hat, der hier nicht her gehört. Was willst Du tun?

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