Für unser "Browser-Game"
http://www.proxy-wars.com suchen wir engagierte und experimentierfreudige Rollenspieler, die Charaktere aus unserer "Parallel-Welt" darstellen möchten und somit die Hintergrundgeschichte weiter mitgestalten. Alle Spieler arbeiten direkt mit dem Writing-Department in Amerika zusammen. Derzeit bieten wir Positionen in einer weltweit aktiven Umweltorganisation oder einem multinationalen Konzern zum Spielen an. Welche das genau ist, werden wir individuell mit Euch absprechen und dabei auch persönliche Interessen/Hintergrundwissen etc. berücksichtigen. Natürlich besteht die Möglichkeit einen Buschpiloten im Amazonas zu spielen, auch wenn man selber keinen Flugschein hat. Interesse daran sollte aber schon vorhanden sein.
Der Rollenspielteil wird über Soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook oder per E-Mail erfolgen. Englisch (in Schrift) ist nicht Pflicht (man kann auch deutsche Charaktere spielen), aber von großem Vorteil.
Anmeldung und Infos gibt es bei mir:
roland.weiniger@game-engineers.comKurzbeschreibung:
Proxy Wars – Wenn die Grenzen zwischen Spiel und Wirklichkeit verschwimmen
„Only you can save your planet!“ ist der flammende Aufruf im Internet von John Carwood, dem Geschäftsführer der international agierenden Umweltorganisation „GreenEngage“. In einem eigens dafür gestarteten sozialen Netzwerk in Twitter können sich Nutzer weltweit über Umweltprojekte und Aktionen informieren und gemeinsame Projekte entwickeln. Alles erscheint ganz normal, bei näherem Hinsehen bemerkt man jedoch, dass der Geschäftsführer eine animierte Zeichentrickfigur ist und GreenEngage anscheinend gar nicht wirklich existiert!
Nicht anders bei der kaum weniger realen internationalen Finanzholding „MegaCorp Inc.“. Der Unternehmensverbund strebt nicht weniger als die globale Marktherrschaft auf vielen Geschäftsbereichen an, die in Wirklichkeit längst von anderen Großkonzernen besetzt sind. Trotzdem unterstützt die Holding echte Existenzgründungen und bietet sogar realen Unternehmen an, sich dem Konzern anschließen und sich dadurch gegenseitig zu vernetzen.
Im ersten Moment klingt das wie die Geschichte aus einem Science Fiction Film. Jedoch hat sich zwischenzeitlich die moderne Welt über das Medium Internet stark verändert. Spiele sind längst in die Realität eingezogen, so genannte Serious Games („ernsthafte Spiele“) werden in Medizin, Polizei oder anderer beruflicher Weiterbildung eingesetzt. Selbst Senioren üben sich zwischenzeitlich in Altenheimen an virtuellen Bowlingkugeln.
Mit dem Spiel Proxy Wars (zu deutsch „Stellvertreterkriege“) überschreitet ein Spiel erstmals massiv die Grenzen zwischen wirklicher und realer Welt. Grundlage dazu war ursprünglich ein einfaches Brettspiel. Derzeit entsteht daraus ein Computerspiel, das jeder online im Browser spielen kann. Einzeln oder kooperativ können dann die Spieler für die Sache Ihrer Organisation eintreten und lokale oder globale Probleme lösen. Die Protagonisten und Ereignisse auf den Spielfeldern gehen nämlich durchaus auf wirkliche Begebenheiten ein, sei es beispielsweise die Wirtschaftskrise oder Umweltkatastrophen.
Das Spiel selbst erhebt allerdings überhaupt keinen Anspruch die Realität wieder zu spiegeln. Denn alles stammt aus der Feder eines brasilianischen Graphikerteams und die handelnden Figuren sind genauso so virtuell, wie die gesamte Hintergrundgeschichte – die im Übrigen in amerikanischen Süden entsteht. Denn das multinationale Entwicklerteam kommt aus drei Erdteilen und wird zentral aus dem süddeutschen Nürnberg koordiniert.